Reportage und Interview zur Ferrante-Verfilmung im New York Times Magazine

Im New York Times Magazine ist eine große Reportage zur Verfilmung von Meine geniale Freundin erschienen. Die Journalistin Merve Emre hat dafür Regisseur Saverio Constanzo und Autorin Elena Ferrante interviewt.

Vor und während der Dreharbeiten stand Constanzo in regelmäßigem Austausch mit Ferrante, die per E-Mail an den Drehbüchern zu allen acht Episoden mitarbeitete. Der erste Kontakt zwischen dem Filmemacher und der Autorin geht aber auf die Zeit vor der Adaption der Neapolitanischen Saga zurück: Constanzo bemühte sich bereits 2007 um die Filmrechte an Ferrantes Roman Frau im Dunkeln und bekam sie zugesprochen. Er verzichtete aber dann dennoch auf eine Umsetzung – mit Anfang dreißig sei er dem Stoff noch nicht gewachsen gewesen, verriet er der Journalistin: »I was just a kid.«

Insbesondere geht Emre in ihrer Reportage auf die Frauenfiguren der Neapolitanischen Saga ein. Diese seien rätselhaft, ihre Seelen unergründlich, die Charaktere blieben abstrakt. Trotzdem seien vor allem Lila und Lenù in ihrer Körperlichkeit immer präsent: »The women in Ferrante’s novels bleed and break.«

Darüber hinaus berichtet Emre ausführlich über ihre persönlichen Erfahrungen mit Elena Ferrante, mit der sie im Zuge der Reportage in schriftlichem Kontakt stand. Teile der Korrespondenz gibt sie dabei wörtlich wieder, so zum Beispiel, was Ferrante über ihr Kinderbuch Der Strand bei Nacht berichtet:

»I wrote The Beach at Night for a 4-year-old friend of mine who, to her great disappointment, had just had a little sister,« she wrote. »I was very surprised that my little book was considered unsuitable for young children — my friend had liked it. I’ve always believed that stories for children should have the same energy, the same authenticity, as good books for adults. It’s a mistake to think that childhood needs syrupy fables. The traditional fairy tales weren’t made with cotton candy.«

Die ganze Reportage des New York Times Magazines finden Sie hier »

Die vollständige Korrespondenz zwischen Elena Ferrante und Merve Emre können sie hier auf Englisch nachlesen »

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