Am Set von »Meine geniale Freundin«: Neuigkeiten über die Schauspielerinnen

Der Journalist Jason Horowitz, der bereits vom Casting zur Serie berichtete, durfte nun einen Drehtag am Set der Verfilmung von Meine geniale Freundin verbringen. Dabei hat er den Regisseur Saverio Constanzo getroffen und sich auch mit den Schauspielerinnen unterhalten.

Auf dem rund 20.000 m² großen Gelände des Sets, ca. 35 Kilometer nördlich von Neapel, befinden sich überzeugend authentisch wirkende Gebäude im Flair der 1950er Jahre Italiens.
Ferrantes Geschichte sei eine »revolutionäre Nachricht in unseren Zeiten«, so Regisseur Constanzo. Während populistische und nationalistische Tendenzen an Zugkraft gewinnen, laufe die Verfilmung von Ferrantes Meine geniale Freundin den politischen Entwicklungen Italiens entgegen: Die Serie erzähle vielmehr von der Überwindung von Konventionen und Ignoranz, Sexismus und Provinzialismus.

Die elfjährige Ludociva Nasti, die die jüngere Version von Lila spielt, fühle sich ihrer Filmrolle sehr verbunden, erzählte sie dem Journalisten Horowitz. »Lila ist stark und schämt sich für nichts.« Für ihre Rolle musste Nasti ihre Haare abschneiden — eine tiefgreifende Entscheidung für das junge Mädchen, das mit acht Jahren an Leukämie erkrankt war und dem infolge der Behandlung die Haare ausgefallen waren.

Elisa Del Genio, die die Rolle der jüngeren Lenú verkörpert, stammt aus einer der wohlhabendsten Gegenden von Neapel. Auch sie habe vor dem Dreh von Meine geniale Freundin keinerlei schauspielerische Erfahrungen gesammelt, möchte die Schauspielerei auch nach dem Dreh unbedingt weiterverfolgen.

Die fünfzehnjährige Gaia Girace, die die jugendliche Lila spielt, sei extra mit ihrer Mutter in die Nähe des Sets gezogen, berichtet Horowitz. Anders als die anderen Mädchen gebe sie sich fast schüchtern, ihre Rolle als Lila ist für sie »eine persönliche Sache.« Während sie sich in ihrer Rolle wiedererkenne, konnte Margherita Mazzucco, Schauspielerin der älteren Lenú, zunächst nicht verstehen, warum gerade sie für die Rolle ausgesucht wurde.

In der Kostümabteilung, so Horowitz, kümmern sich derweil zehn Designer und Schneider um 1.500 Kleidungsstücke für die Schauspielerinnen und Darsteller. Stoffe werden gefärbt und angebrannt, um sie dem zeitgenössischen Stil des Neapels der 50er Jahre anzupassen. Das Paar Schuhe, das in Ferrantes Buch eine so wichtige Rolle spielt, wurde extra für die Dreharbeiten von einem italienischen Schuhmacher angefertigt.

Die ganze Reportage können Sie hier nachlesen »

SCHLAGWÖRTER: Ferrante im Fernsehen
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