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    News über Elena Ferrante und das #FerranteFever
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  • Elena Ferrante …

    hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga – bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes – ist ein weltweiter Bestseller, der von der preisgekrönten Karin Krieger ins Deutsche übertragen wird. Ab dem Frühjahr 2018 erscheinen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln. Zur »Enthüllung« der Autorin haben wir hier einen Beitrag erstellt.

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    Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.
    Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.

    Ihre Wege trennen sich, die eine geht fort und studiert und wird Schriftstellerin, die andere wird Neapel nie verlassen, und trotzdem bleiben Elena und Lila sich nahe, sie begleiten einander durch erste Liebesaffären, Ehen, die Erfahrung von Mutterschaft, durch Jahre der Arbeit und Episoden politischer Bewusstwerdung, zwei eigensinnige, unnachgiebige Frauen, die sich nicht zuletzt gegen die Zumutungen einer brutalen, von Männern beherrschten Welt behaupten müssen.
    Sie bleiben einander nahe, aber es ist stets eine zwiespältige Nähe: aus Befremden und Zuneigung, aus Rivalität und Innigkeit, aus Missgunst und etwas, das größer und stiller ist als Lieben. Liegt hier das Geheimnis von Lilas Verschwinden?

    Elena Ferrante hat ein literarisches Meisterwerk von unermesslicher Strahlkraft geschrieben, ein von hinreißenden Figuren bevölkertes Sittengemälde und ein zupackend aufrichtiges Epos – über die rettende und zerstörerische, die weltverändernde Kraft einer Freundschaft, die ein ganzes langes Leben währt.

    Heute Morgen hat mich Rino angerufen, ich dachte, er wollte wieder einmal Geld, und wappnete mich, es ihm zu verweigern. Doch der Grund seines Anrufs war ein anderer. Seine Mutter war unauffindbar.
    »Seit wann?«
    »Seit zwei Wochen.«
    »Und da rufst du mich erst jetzt an?«

    Mein Tonfall muss ihm feindselig vorgekommen sein, obwohl ich weder verärgert noch aufgebracht war, es lag nur eine Spur von Sarkasmus in meiner Stimme. Er, versuchte dagegenzuhalten, tat es jedoch unbeholfen, verlegen, halb im Dialekt, halb auf Italienisch. Er sagte, er sei fest davon überzeugt, dass seine Mutter irgendwo in Neapel herumstreife, wie immer.
    »Auch nachts?«
    »Du weißt doch, wie sie ist.«
    »Ich weiß es, aber findest du zwei Wochen ohne ein Lebenszeichen normal?«
    »Ja. Du hast sie lange nicht gesehen, ihr Zustand hat sich verschlechtert. Sie schläft überhaupt nicht mehr, kommt, geht, macht, was sie will.«
    Immerhin war er am Ende doch besorgt. Er hatte überall herumgefragt, hatte die Runde durch die Krankenhäuser gemacht und sich sogar an die Polizei gewandt. Nichts, seine Mutter war nirgends zu finden. Was für ein reizender Sohn: ein dicker Kerl um die vierzig, der noch nie in seinem Leben gearbeitet hat, immer nur krumme Geschäfte und ein Leben auf großem Fuß. Ich konnte mir denken, mit welcher Gründlichkeit er seine Nachforschungen angestellt hatte. Mit keiner. Er hatte nichts im Kopf, und am Herzen lag ihm nur er selbst.
    »Sie ist nicht zufällig bei dir?«, fragte er mich unvermittelt.
    Seine Mutter? Hier in Turin? Er wusste genau, wie die Dinge lagen, und redete nur, um irgendwas zu sagen. Er, ja, er war viel unterwegs, mindestens ein Dutzend Mal ist er schon uneingeladen bei mir aufgetaucht. Aber seine Mutter, die ich gern willkommen geheißen hätte, war zeit ihres Lebens nicht aus Neapel herausgekommen. Ich antwortete:
    »Nein, zufällig nicht.«
    »Bist du sicher?«
    »Rino, also bitte: Ich habe gesagt, sie ist nicht hier.«
    »Und wo ist sie dann?«
    Er brach in Tränen aus, und ich ließ ihm seinen Auftritt, verzweifelte Schluchzer, die unecht begannen und echt weitergingen. Als er fertig war, sagte ich:
    »Benimm dich bitte endlich mal, wie sie es gern hätte: Lass sie in Ruhe.«
    »Was redest du denn da?«
    »Ich meine es ernst. Es hat keinen Zweck. Lerne, auf eigenen Füßen zu stehen, und lass auch mich in Ruhe.«
    Ich legte auf.

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    Rinos Mutter heißt Raffaella Cerullo, wurde aber von allen schon immer Lina gerufen. Von mir nicht, ich habe sie nie so genannt. Für mich ist sie seit mehr als sechzig Jahren Lila. Wenn ich plötzlich Lina oder Raffaella zu ihr sagte, würde sie denken, mit unserer Freundschaft wäre es vorbei.
    Seit mindestens drei Jahrzehnten erzählt sie mir, dass sie spurlos verschwinden möchte, und nur ich weiß, was sie damit meint. Sie hat nie eine Flucht im Sinn gehabt, einen Identitätswechsel, den Traum, anderswo ein neues Leben zu beginnen. Sie hat auch nie an Selbstmord gedacht, ist ihr doch die Vorstellung zuwider, Rino könnte mit ihrem toten Körper zu tun haben und müsste sich um ihn kümmern. Nein, ihr schwebte etwas anderes vor: Sie wollte sich in Luft auflösen, wollte, dass sich jede ihrer Zellen verflüchtigte, nichts von ihr sollte mehr zu finden sein. Und da ich sie gut kenne oder zumindest glaube, sie zu kennen, bin ich fest davon überzeugt, dass sie einen Weg gefunden hat, nicht einmal ein Haar auf dieser Welt zurückzulassen, nirgendwo.

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    Die Tage vergingen. Ich sah meine E-Mails durch, auch meine Papierpost, aber ohne viel Hoffnung. Ich hatte ihr oft geschrieben, sie hatte mir fast nie geantwortet. So ist es immer gewesen. Sie zog das Telefon vor oder die langen nächtlichen Gespräche, wenn ich in Neapel war.
    Ich öffnete meine Schubladen und die Blechschachteln, in denen ich alles Mögliche aufbewahre. Nur Weniges. Vieles hatte ich weggeworfen, vornehmlich Dinge, die mit ihr zu tun hatten, sie weiß das. Ich stellte fest, dass ich rein gar nichts von ihr habe, nicht ein Bild, nicht einen Zettel, nicht das kleinste Geschenk. Ich wunderte mich über mich selbst. War es möglich, dass sie mir in all den Jahren nichts von sich gegeben hatte oder, schlimmer noch, dass ich nicht das Geringste von ihr hatte aufbewahren wollen? Möglich.
    Diesmal rief ich Rino an, allerdings widerstrebend. Er antwortete weder auf dem Festnetz noch auf dem Handy. Erst am Abend rief er zurück, er hatte die Ruhe weg. Er schlug den Ton an, mit dem er gern Schuldgefühle auslöst.
    »Du hast angerufen, wie ich sehe. Hast du Neuigkeiten?«
    »Nein. Du?«
    »Nein.«
    Er redete wirres Zeug. Wollte sich ans Fernsehen wenden, an eine »Bitte melde dich«-Sendung, einen Aufruf starten, seine Mutter für alles um Verzeihung bitten, sie anflehen, nach Hause zu kommen.
    Ich hörte ihm geduldig zu, dann fragte ich:
    »Hast du mal einen Blick in ihren Schrank geworfen?«
    »Wozu denn?«
    Das Naheliegendste war ihm natürlich nicht eingefallen.
    »Sieh nach.«
    Er ging zum Schrank und entdeckte, dass nichts darin war, kein einziges Kleid seiner Mutter, weder für den Sommer noch für den Winter, nichts als alte Kleiderbügel. Ich schickte ihn auf eine Suchaktion durch die Wohnung. Ihre Schuhe, weg. Die wenigen Bücher, weg. Sämtliche Fotos, weg. Die Filme, weg. Ihr Rechner, weg, und auch die alten Disketten, die man früher benutzte, einfach alles; alles, was mit ihrer Tüftelei eines Computerfans zu tun hatte, der schon Ende der sechziger Jahre, noch in der Lochstreifen-Ära, mit Rechenmaschinen herumexperimentiert hatte. Rino staunte. Ich sagte:
    »Lass dir so viel Zeit, wie du willst, doch dann ruf mich an und sag mir, ob du auch nur eine Stecknadel gefunden hast, die ihr gehört.«
    Er meldete sich am nächsten Tag, in höchster Aufregung.
    »Da ist nichts!«
    »Gar nichts?«
    »Nein! Sie hat sich aus allen Fotos herausgeschnitten, auf denen wir gemeinsam waren, auch aus denen meiner Kindheit.«
    »Hast du auch wirklich gründlich nachgesehen?«
    »Überall.«
    »Auch im Keller?«
    »Ich sag’ doch, überall. Sogar der Karton mit den alten Papieren ist verschwunden, mit, was weiß ich,Geburtsurkunden, Telefonverträgen, Quittungen. Was hat das zu bedeuten? Waren das Einbrecher? Und was haben die gesucht? Was wollen die von mir und meiner Mutter?«
    Ich beruhigte ihn, riet ihm, sich nicht aufzuregen. Es sei unwahrscheinlich, dass jemand ausgerechnet von ihm etwas wolle.
    »Kann ich eine Weile bei dir wohnen?«
    »Ausgeschlossen.«
    »Bitte, ich kann nicht schlafen.«
    »Du musst allein klarkommen, Rino, ich kann da auch nichts machen.«
    Ich legte auf, und als er wieder anrief, reagierte ich nicht. Ich setzte mich an meinen Schreibtisch. Lila will wie immer zu weit gehen, dachte ich.
    Sie übertrieb die Sache mit den Spuren maßlos. Sie wollte nicht nur verschwinden, jetzt, mit sechsundsechzig Jahren, sondern auch das ganze Leben auslöschen, das hinter ihr lag. Ich war unglaublich wütend. Mal sehen,wer diesmal das letzte Wort behält, sagte ich mir. Ich schaltete den Computer ein und begann unsere Geschichte aufzuschreiben, in allen Einzelheiten, mit allem, was mir in Erinnerung geblieben ist.

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    Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.
    Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Nur: Können sie einander wirklich vertrauen?
    Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!

    Im Frühling 1966 vertraute Lila mir in höchster Aufregung eine Blechschachtel mit acht Schreibheften an. Sie sagte, sie könne sie nicht länger zu Hause behalten, sie fürchte, ihr Mann könnte sie lesen. Ich nahm die Schachtel kommentarlos an mich, abgesehen von einer ironischen Bemerkung über die Unmengen von Schnur, mit der sie sie umwickelt hatte. Zu jener Zeit stand es denkbar schlecht um unsere Freundschaft, doch offenbar sah nur ich das so. Die seltenen Male, die wir uns trafen, zeigte sie keinerlei Verlegenheit, war herzlich zu mir und verlor nicht ein feindseliges Wort.
    Als sie mich bat, zu schwören, dass ich die Schachtel unter keinen Umständen öffnen würde, schwor ich es. Aber kaum saß ich im Zug, löste ich die Schnur, nahm die Hefte heraus und begann zu lesen. Das waren keine Tagebücher, obwohl detaillierte Schilderungen von Ereignissen aus Lilas Leben seit dem Abschluss der Grundschule darin enthalten waren. Sie waren eher das Zeugnis einer hartnäckigen Selbstdisziplin im Schreiben. Es gab Beschreibungen im Überfluss: vom Ast eines Baumes, von den Teichen, von einem Stein, von einem Laubblatt mit weißer Äderung,von Kochtöpfen, von den verschiedenen Teilen eines Espressokännchens, von einem Kohlenbecken, von Kohle und Holzkohle, es gab eine punktgenaue Zeichnung unseres Hofes und die Beschreibung unserer Straße – des Stradone – sowie des rostigen Eisenskeletts hinter den Teichen, unseres kleinen Parks und der Kirche, des Abholzens der Bäume hinter der Eisenbahn, der Neubauten, der Wohnung ihrer Eltern, des Werkzeugs, mit dem ihr Vater und ihr Bruder Schuhe reparierten, ihrer Handgriffe bei der Arbeit und vor allem von Farben, der Farben sämtlicher Dinge zu verschiedenen Tageszeiten. Doch es gab nicht nur beschreibende Passagen. Auch einzelne Wörter im Dialekt und in der Hochsprache tauchten auf, manchmal eingekreist, ohne Kommentar. Und Übersetzungsübungen auf Latein und Griechisch. Und ganze Abschnitte auf Englisch über die Läden unseres Viertels – des Rione –, über die Waren, über den Karren voller Obst und Gemüse, mit dem Enzo Scanno täglich von Straße zu Straße zog, wobei er den Esel am Halfter führte. Und unzählige Gedanken zu den Büchern, die sie gelesen hatte, zu den Filmen, die sie im Gemeindekino gesehen hatte. Und viele Ansichten,die sie in den Diskussionen mit Pasquale und in den Gesprächen mit mir vertreten hatte. Zwar gab es keine kontinuierliche Abfolge, doch egal, was Lila schriftlich einfing, alles bekam Format, so dass sich selbst auf den Seiten, die sie mit elf oder zwölf Jahren geschrieben hatte, nicht eine kindisch klingende Zeile fand.
    Ihre Sätze waren äußerst präzise, die Zeichensetzung akkurat und alles in der Schönschrift gehalten, die Maestra Oliviero uns gelehrt hatte. Nur manchmal schien Lila die Ordnung, die sie sich auferlegt hatte, nicht einhalten zu können, als hätte eine Droge ihre Adern überschwemmt. Dann wurde alles atemlos, ihre Sätze überschlugen sich, die Zeichensetzung verschwand. Meistens brauchte sie nicht lange, um zu einem entspannten, klaren Ton zurückzufinden. Aber manchmal brach sie jäh ab und füllte den Rest der Seite mit kleinen Zeichnungen krummer Bäume, buckliger, rauchender Berge und verzerrter Gesichter. Sowohl ihre Ordnung als auch ihre Unordnung beeindruckten mich, und je mehr ich las, umso mehr fühlte ich mich getäuscht. Wie viel Übung steckte hinter dem Brief, den sie mir Jahre zuvor nach Ischia geschickt hatte: Deshalb war er so gut geschrieben! Ich stopfte alles in die Blechschachtel zurück und nahm mir vor, nicht weiter herumzuschnüffeln.
    Doch schon bald wurde ich wieder schwach ...
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    Es sind die turbulenten siebziger Jahre und die beiden inzwischen erwachsene Frauen. Lila ist Mutter geworden und hat sich befreit und alles hingeworfen – den Wohlstand, ihre Ehe, ihren neuen Namen – und arbeitet unter entwürdigenden Bedingungen in einer Fabrik. Elena hat ihr altes neapolitanisches Viertel hinter sich gelassen, das Studium beendet und ihren ersten Roman veröffentlicht. Als sie in eine angesehene norditalienische Familie einheiratet und ihrerseits ein Kind bekommt, hält sie ihren gesellschaftlichen Aufstieg für vollendet. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sie ständig an Grenzen gerät.
    Ganze Welten trennen die Freundinnen, doch gerade in diesen schwierigen Jahren sind sie füreinander da, die Nähe, die sie verbindet, scheint unverbrüchlich. Würde da nur nicht die langjährige Konkurrenz um einen bestimmten Mann immer deutlicher zutage treten.

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    Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie Zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat.
    Bei allen Verwerfungen und Rivalitäten, die ihre lange gemeinsamen Geschichte prägen – Lila und Elena halten einander die Treue, und fast scheint das Glück eine späte Möglichkeit. Aber beide haben sie übersehen, dass ihre hartnäckigsten Verehrer im Lauf der Jahre zu erbitterten Feinden geworden sind.

    Meine geniale Freundin

    Band 1 der Neapolitanischen Saga
    Erscheinungstermin: 29.08.2016

    Preis: 22,00 €

    Die Geschichte eines neuen Namens

    Band 2 der Neapolitanischen Saga
    Erscheinungstermin: 10.01.2017

    Preis: 25,00 €

    Die Geschichte der getrennten Wege

    Band 3 der Neapolitanischen Saga
    Erscheinungstermin: 08.05.2017

    Preis: 24,00 €

    Zeit bis zum Erscheinen:

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    Die Geschichte des verlorenen Kindes

    Band 4 der Neapolitanischen Saga
    Erscheinungstermin: 09.10.2017

    Preis: 25,00 €

    Zeit bis zum Erscheinen:

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    Deutschlandweite Lesungen aus der Neapolitanischen Saga – auch bei Ihnen?

    Das #FerranteFever hat Deutschland erfasst. Wir unterstützen Buchhandlungen und Literaturhäuser bei der Organisation von Lesungen mit einem Ferrante-Paket.

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    #FerranteFever auf Literaturblogs

    Auch viele Literatur- und Buchblogger haben die Romane der Neapolitanischen Saga gelesen. Eine Auswahl ihrer Rezensionen finden Sie hier.

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    Die Neapolitanische Saga auf der SPIEGEL-Bestsellerliste

    Sowohl Meine geniale Freundin als auch Die Geschichte eines neuen Namens stehen in dieser Woche auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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    Alle News

    »Zeit nehmen, alles zur Seite legen und einfach nur lesen: ein genialer Roman, eine geniale Saga, eine geniale Autorin.«

    »In vielen Details und hundert Geschichten schildert Ferrante das Umfeld der kleinen Leute in den Armenvierteln Neapels … Das ist so kunstvoll gestaltet und in einfache Sprache gefasst, dass man die Beharrungskräfte und zugleich die schleichenden Veränderungen eher erfühlt als vorgeführt bekommt.«

    »Elena Ferrante ist für Neapel was Charles Dickens für London gewesen ist.«

    »… ein solches Glück wie mit diesem Roman kenne ich eigentlich nur aus Phasen akuter Verliebtheit. … Elena Ferrante – die müssen Sie wirklich unbedingt lesen!«

    »… ein großes neapolitanisches Fresco.«

    »Unglaublich faszinierend! Als ich anfing zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören.«

    »Ein Buch, das süchtig macht.«

    »Um es einmal ganz schlicht zu sagen: Der Roman ist gut. Er strotzt vor Leben. Und Ferrante erweist sich als eine Erzählerin mit einem wunderbaren Gespür für die kleine Szene, in der sie Großes verpackt.«

    »Meine geniale Freundin hat auf mich eine unheimlich starke Sogwirkung entwickelt und als ich die letzte Seite zugeklappt hatte, hätte ich am liebsten sofort weitergelesen. Das ist wohl das schon weithin bekannte #FerranteFever!«

    »In welcher Sprache man den Zyklus auch liest, bestechend an Ferrante ist die Dramaturgie ihres weit ausschweifenden Erzählens, ihr rasanter Rhythmus, das Personal mit seinen ambivalenten Heldinnen und den scharf gezeichneten Nebenfiguren, das sie über 1700 Seiten durch die italienische Zeitgeschichte dirigiert.«

    »… ein wunderbarer Roman über eine Frauenfreundschaft.«

    »Ferrante ist die wunderbarste Autorin, die man sich wünschen kann, ihre Bücher sind Träume, die in Erfüllung gegangen sind.«

    »Die Autorin beschreibt lebensnah, in einer bewundernswerten psychologischen Tiefe aus der Perspektive einer Mädchen- und Frauenfreundschaft.«

    »Meine geniale Freundin und seine drei Nachfolger oszillieren zwischen ernster und Unterhaltungsliteratur, wie es große Erfolgsromane tun. Zwischen Seifenopern-Sog und brillanter Einsicht in die Grundwahrheiten des Lebens.«

    »Meine geniale Freundin ist ein sehr gutes Buch.«

    »Ferrante schreibt intelligente Bücher, die sich verschlingen lassen … Sie ist eine versierte Schriftstellerin, die bildreich, packend und atmosphärisch dicht erzählt.«

    »Ferrante beherrscht eine elegante, schwerelose Sprache, dramaturgisch hat sie ihren Stoff jederzeit im Griff. Das ist … bisweilen grandios – genau wie die Übersetzung durch Karin Krieger.«

    »Man verschlingt dieses Buch wie heutzutage sonst eher die guten, großen Fernsehserien. Elena Ferrantes Bücher habe so eine epochale Wucht, dass Rezensenten nicht nur Vergleiche mit Proust oder Dickens gezogen haben, sondern auch mit The Wire oder Mad Men

    »Hier wird europäische Geschichte zum ersten Mal im großen Stil als weibliche Nahgeschichte erzählt. Ein epochales literaturgeschichtliches Ereignis …«

    »Man wähnt sich stets im Kopf von Elena, was der Geschichte eine große Glaubwürdigkeit verleiht und einen Sog bewirkt. Elena Ferrante schreibt feinfühlig und doch ohne Sentimentalität …«

    »Ferrante wird Sie umhauen!«

    »Es herrscht das #FerranteFever!«

    »Die Figuren Ferrantes sind wahre Meisterwerke.«

    »Ein Roman allererster Güte!«

    »Die wahrhaftigste Beschwörung einer vertrackten lebenslangen Frauenfreundschaft, die ich je gelesen habe.«

    »Ferrante beschreibt das Drama vieler Frauen heute, die dauernd alles sein müssen für so viele und am Ende gar nicht mehr wissen, wer sie selber sind. […] Ein Jahrhundertroman […], geschrieben mit der der Wucht eines klassischen Epos oder der großen amerikanischen Serien wie Breaking Bad, Mad Men oder The Wire

    »Der große italienische Roman unserer Generation, unseres Landes und unserer Epoche.«

    »Elena Ferrante ist die italienische Alice Munro.«

    »Das beste Porträt einer Frauenfreundschaft, das einem in der Literatur jemals begegnet ist.«

    »Ferrante ist schlicht und einfach genial – sie nicht gelesen zu haben, ist wie 1856 Flaubert nicht gelesen zu haben.«

    »Wenn Sie mich fragen, wen ich momentan am meisten bewundere – die Antwort müsste lauten: Elena Ferrante.«

    »Das erste italienische Werk seit langer, langer Zeit, das einen Nobelpreis verdient.«

    »Man liest Ferrantes Romane nicht, man verschlingt sie, und zwar in nächtlichen Lektüreorgien.«

    »Ein großartiger Bildungsroman im Spiegel einer prekären Mädchenfreundschaft und zugleich ein Gesellschaftsporträt des armen Neapel in den 50er und 60er Jahren.«

    »Der erste wahre Klassiker des 21. Jahrhunderts.«

    »Wenn ich die Weltherrschaft hätte, müsste jeder dieses Buch lesen – ich hatte ja überhaupt keine Ahnung, dass Bücher so etwas mit einem machen können!«

    »Eine Offenbarung.«

    »In ihrer Ambition und epischen Kraft sind Ferrantes Romane mit Tolstoi zu vergleichen – sie sind ein Triumph der modernen Literatur.«

    »Die Neapolitanische Saga ist ein absolutes Meisterwerk. Ich habe diese Romane mit völliger Hingabe gelesen, ich war wie verzaubert, und es gab nichts anderes, was ich machen wollte, außer dem Leben der beiden Frauen bis zum Ende zu folgen.«

    »Meine geniale Freundin strömt aus der Seele wie die Lava nach einem Ausbruch des Vesuvs.«

    »Ich fand ja immer, Philipp Roth sei der größte lebende Schriftsteller. Jetzt ist er nur noch zweiter.«

    »Die eindringliche, fast forensische Untersuchung der Freundschaft zwischen zwei Frauen ist so atemberaubend detailgetreu, dass die Bücher wie Filme wirken.«

    »Ein unglaublich süffig erzähltes Buch mit starkem Sog, ähnlich wie der Knausgard-Effekt.«

    »Wenn ich Ferrante lese, denke ich, dass ich nie wieder damit aufhören will. Alles, was mich von diesen Büchern fernhält – meine Arbeit, meine Freunde –, verärgert mich. Ich gerate in Trauer, wenn ich von ihnen getrennt bin. Und ich werde von einer animalischen Gier angetrieben, einfach immer weiterzulesen.«

    »Ferrante ist die Großmeisterin des Unsagbaren.«

    »Ferrantes Werk stellt alles andere, was gerade geschrieben wird, in den Schatten.«

    »Die größte literarische Leistung der vergangenen siebzig Jahre.«

    »Wer #FerranteFever googelt, findet eine florierende Subkultur leidenschaftlicher Leser, eine transnationale Gemeinschaft, die viel Zeit und Mühe darauf verwendet, fiktive Ereignisse aus dem Neapel der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu diskutieren.«

    »Ferrante hat ein inniges Epos über zwei Kindheitsfreundinnen geschrieben und zugleich eine brillante politische, kulturelle und feministische Geschichte Italiens.«

    »Ferrante ist der Hammer!«

    »Macht auf herrliche Weise süchtig, von enormer Weite und gleichzeitig intim. Eine Großtat modernen Erzählens.«

    »Diese Romane über weibliche Identität sind mit einer Wucht und einem Scharfsinn geschrieben, die seit Doris Lessing niemand mehr erreicht hat.«

    »Ein wunderbares, unglaublich spannendes Buch! Ich finde faszinierend, wie offen die Erzählerin über ihr Konkurrenzverhältnis zu ihrer besten Freundin spricht. Und dabei ist alles so wahr, weil es im wirklichen Leben genauso ist. Und man taucht ganz realistisch in dieses Italien ein, in diese Vorstadt, mit all ihrer Brutalität und Armut«

    »Mit völliger Sicherheit das größte Werk der europäischen Literatur der letzten Jahrzehnte.«

    »Die beste wütende Schriftstellerin aller Zeiten.«

    »Es ist unmöglich, ein scharfsinnigeres Porträt einer Frauenfreundschaft zu finden.«

    »Alle Welt liest Elena Ferrante!«

    »Ferrante zu lesen ist ein einziges Glück.«

    »Wenn ich ein Buch besonders stark finde, verschenke ich es so oft es geht. Momentan ist das Meine geniale Freundin

    »Elena Ferrante ist eine der besten Autorinnen unserer Zeit. Ihre Stimme ist leidenschaftlich, ihre Vorstellungskraft gewaltig und ihr Blick gleicht dem eines Basilisken … In ihren kühnen, farbenprächtigen und überwältigenden Romanen legt sie die tiefgreifenden Verbindungen zwischen der politischen und der privaten Sphäre frei. Diese Romane sind eine völlig neuartige Darstellung unseres Lebens heute, eine, die wir unbedingt brauchen und die hier genial vorgetragen wird.«

    »Ferrante bringt brillant die rätselhafte Schönheit und Brutalität weiblicher Erfahrung zur Darstellung.«

    »Das beste Buch des vergangenen Jahres – oder überhaupt irgendeines Jahres.«

    »Elena Ferrante ist die wunderbarste Autorin, die ich mir vorstellen kann, ihre Bücher sind Träume, die in Erfüllung gegangen sind. Alpträume, auch. … Und ich glaube zwar nicht an den Nobelpreis, aber daran, dass Ferrante ihn in diesem Jahrzehnt bekommen wird.«

    »This book is amazing!!!«

    »Brillant. Ein grandioses Zeitpanorama.«

    »Mit fassungslos machender Kraft zeigt Elena Ferrante, was es heißt, ein Mädchen, eine Frau und eine Freundin zu sein.«

    »Ferrantes Schreiben kennt keine Grenzen, sie ist in der Lage, jeden Gedanken bis zu seiner drastischsten Schlussfolgerung zu bringen oder bis an seinen fundamentalen Ursprung zurückzuführen.«

    »In diesen Romanen ist eine drastische Ehrlichkeit am Werk, die zugleich erschüttert und tröstet.«

    »Stellen Sie sich vor, Jane Austen wäre ausgerastet, und Sie haben eine Ahnung von der Sprengkraft dieser Romane.«

    »Das beste Porträt einer Frauenfreundschaft in der gesamten
    modernen Literatur.«

    »Elena Ferrante ist die maßgebliche zeitgenössische Autorin Italiens –
    und der ganzen Welt.«

    »Jeder sollte alles lesen, wo Elena Ferrante draufsteht.«

    »Elena Ferrante ist für Neapel, was Charles Dickens für London gewesen ist.«

    »Ich empfinde gegenüber Elena Ferrante tiefste Dankbarkeit.«

    »Eines der großartigsten Leseerlebnisse meines Lebens.«

    »Ferrante wirkt wie eine Droge.«

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    Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.
    Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.

    Ihre Wege trennen sich, die eine geht fort und studiert und wird Schriftstellerin, die andere wird Neapel nie verlassen, und trotzdem bleiben Elena und Lila sich nahe, sie begleiten einander durch erste Liebesaffären, Ehen, die Erfahrung von Mutterschaft, durch Jahre der Arbeit und Episoden politischer Bewusstwerdung, zwei eigensinnige, unnachgiebige Frauen, die sich nicht zuletzt gegen die Zumutungen einer brutalen, von Männern beherrschten Welt behaupten müssen.
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    Elena Ferrante hat ein literarisches Meisterwerk von unermesslicher Strahlkraft geschrieben, ein von hinreißenden Figuren bevölkertes Sittengemälde und ein zupackend aufrichtiges Epos – über die rettende und zerstörerische, die weltverändernde Kraft einer Freundschaft, die ein ganzes langes Leben währt.

    Meine geniale Freundin

    Band 1 der Neapolitanischen Saga

    Erscheinungstermin: 29.08.2016

    Preis: 22,00 €

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    Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.
    Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Nur: Können sie einander wirklich vertrauen?
    Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!

    Die Geschichte eines neuen Namens

    Band 2 der Neapolitanischen Saga

    Erscheinungstermin: 10.01.2017

    Preis: 25,00 €

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    Es sind die turbulenten siebziger Jahre und die beiden inzwischen erwachsene Frauen. Lila ist Mutter geworden und hat sich befreit und alles hingeworfen – den Wohlstand, ihre Ehe, ihren neuen Namen – und arbeitet unter entwürdigenden Bedingungen in einer Fabrik. Elena hat ihr altes neapolitanisches Viertel hinter sich gelassen, das Studium beendet und ihren ersten Roman veröffentlicht. Als sie in eine angesehene norditalienische Familie einheiratet und ihrerseits ein Kind bekommt, hält sie ihren gesellschaftlichen Aufstieg für vollendet. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sie ständig an Grenzen gerät.
    Ganze Welten trennen die Freundinnen, doch gerade in diesen schwierigen Jahren sind sie füreinander da, die Nähe, die sie verbindet, scheint unverbrüchlich. Würde da nur nicht die langjährige Konkurrenz um einen bestimmten Mann immer deutlicher zutage treten.

    Die Geschichte der getrennten Wege

    Band 3 der Neapolitanischen Saga

    Erscheinungstermin: 08.05.2017

    Preis: 24,00 €

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    Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie Zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat.
    Bei allen Verwerfungen und Rivalitäten, die ihre lange gemeinsamen Geschichte prägen – Lila und Elena halten einander die Treue, und fast scheint das Glück eine späte Möglichkeit. Aber beide haben sie übersehen, dass ihre hartnäckigsten Verehrer im Lauf der Jahre zu erbitterten Feinden geworden sind.

    Die Geschichte des verlorenen Kindes

    Band 4 der Neapolitanischen Saga

    Erscheinungstermin: 09.10.2017

    Preis: 25,00 €

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