Elena Ferrante: Meine geniale Freundin (Buchcover)

  • Teaser Enttarnung

    Zur »Enttarnung« von Elena Ferrante
    WEITERLESEN

  • Teaser Newsletter

    Alles zu Elena Ferrante bequem per E-Mail?
    NEWSLETTER

  • Teaser Live

    Meine geniale Freundin live? Kein Problem! Wo?
    HIER

  • Teaser News

    News über Elena Ferrante und das #FerranteFever
    NEWS

  • bild_silhouette

    Elena Ferrante …

    … ist die große Unbekannte der Gegenwartsliteratur. In Neapel geboren, hat sie sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre Neapolitanische Saga trägt, wie der erste Band daraus, den Titel Meine geniale Freundin und ist ein weltweiter Bestseller. Das Ganze wird von der preisgekrönten Karin Krieger ins Deutsche übertragen.

    3D-Cover_bunt

    i

    Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.
    Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.

    Ihre Wege trennen sich, die eine geht fort und studiert und wird Schriftstellerin, die andere wird Neapel nie verlassen, und trotzdem bleiben Elena und Lila sich nahe, sie begleiten einander durch erste Liebesaffären, Ehen, die Erfahrung von Mutterschaft, durch Jahre der Arbeit und Episoden politischer Bewusstwerdung, zwei eigensinnige, unnachgiebige Frauen, die sich nicht zuletzt gegen die Zumutungen einer brutalen, von Männern beherrschten Welt behaupten müssen.
    Sie bleiben einander nahe, aber es ist stets eine zwiespältige Nähe: aus Befremden und Zuneigung, aus Rivalität und Innigkeit, aus Missgunst und etwas, das größer und stiller ist als Lieben. Liegt hier das Geheimnis von Lilas Verschwinden?

    Elena Ferrante hat ein literarisches Meisterwerk von unermesslicher Strahlkraft geschrieben, ein von hinreißenden Figuren bevölkertes Sittengemälde und ein zupackend aufrichtiges Epos – über die rettende und zerstörerische, die weltverändernde Kraft einer Freundschaft, die ein ganzes langes Leben währt.

    Cover_Band2

    i

    Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.
    Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Nur: Können sie einander wirklich vertrauen?
    Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!

    Cover_Band3

    i

    Es sind die turbulenten siebziger Jahre und die beiden inzwischen erwachsene Frauen. Lila ist Mutter geworden und hat sich befreit und alles hingeworfen – den Wohlstand, ihre Ehe, ihren neuen Namen – und arbeitet unter entwürdigenden Bedingungen in einer Fabrik. Elena hat ihr altes neapolitanisches Viertel hinter sich gelassen, das Studium beendet und ihren ersten Roman veröffentlicht. Als sie in eine angesehene norditalienische Familie einheiratet und ihrerseits ein Kind bekommt, hält sie ihren gesellschaftlichen Aufstieg für vollendet. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sie ständig an Grenzen gerät.
    Ganze Welten trennen die Freundinnen, doch gerade in diesen schwierigen Jahren sind sie füreinander da, die Nähe, die sie verbindet, scheint unverbrüchlich. Würde da nur nicht die langjährige Konkurrenz um einen bestimmten Mann immer deutlicher zutage treten.

    Cover_Band4

    Meine geniale Freundin

    Band 1 der Neapolitanischen Saga
    Erscheinungstermin: 29.08.2016

    Preis: 22,00 €

    Die Geschichte eines neuen Namens

    Band 2 der Neapolitanischen Saga
    Erscheinungstermin: 10.01.2017

    Preis: 25,00 €

    Zeit bis zum Erscheinen:

    0Tage0Stunden0Minuten0Sekunden

    Die Geschichte der getrennten Wege

    Band 3 der Neapolitanischen Saga
    Erscheinungstermin: 08.05.2017

    Preis: 24,00 €

    Zeit bis zum Erscheinen:

    0Tage0Stunden0Minuten0Sekunden

    Die Geschichte des verlorenen Kindes

    Band 4 der Neapolitanischen Saga
    Erscheinungstermin: 09.10.2017

    Preis: 25,00 €

    Zeit bis zum Erscheinen:

    0Tage0Stunden0Minuten0Sekunden

    Heute Morgen hat mich Rino angerufen, ich dachte, er wollte wieder einmal Geld, und wappnete mich, es ihm zu verweigern. Doch der Grund seines Anrufs war ein anderer. Seine Mutter war unauffindbar.
    »Seit wann?«
    »Seit zwei Wochen.«
    »Und da rufst du mich erst jetzt an?«

    Weiterlesen

    Heute Morgen hat mich Rino angerufen, ich dachte, er wollte wieder einmal Geld, und wappnete mich, es ihm zu verweigern. Doch der Grund seines Anrufs war ein anderer. Seine Mutter war unauffindbar.
    »Seit wann?«
    »Seit zwei Wochen.«
    »Und da rufst du mich erst jetzt an?«

    Mein Tonfall muss ihm feindselig vorgekommen sein, obwohl ich weder verärgert noch aufgebracht war, es lag nur eine Spur von Sarkasmus in meiner Stimme. Er, versuchte dagegenzuhalten, tat es jedoch unbeholfen, verlegen, halb im Dialekt, halb auf Italienisch. Er sagte, er sei fest davon überzeugt, dass seine Mutter irgendwo in Neapel herumstreife, wie immer.
    »Auch nachts?«
    »Du weißt doch, wie sie ist.«
    »Ich weiß es, aber findest du zwei Wochen ohne ein Lebenszeichen normal?«
    »Ja. Du hast sie lange nicht gesehen, ihr Zustand hat sich verschlechtert. Sie schläft überhaupt nicht mehr, kommt, geht, macht, was sie will.«
    Immerhin war er am Ende doch besorgt. Er hatte überall herumgefragt, hatte die Runde durch die Krankenhäuser gemacht und sich sogar an die Polizei gewandt. Nichts, seine Mutter war nirgends zu finden. Was für ein reizender Sohn: ein dicker Kerl um die vierzig, der noch nie in seinem Leben gearbeitet hat, immer nur krumme Geschäfte und ein Leben auf großem Fuß. Ich konnte mir denken, mit welcher Gründlichkeit er seine Nachforschungen angestellt hatte. Mit keiner. Er hatte nichts im Kopf, und am Herzen lag ihm nur er selbst.
    »Sie ist nicht zufällig bei dir?«, fragte er mich unvermittelt.
    Seine Mutter? Hier in Turin? Er wusste genau, wie die Dinge lagen, und redete nur, um irgendwas zu sagen. Er, ja, er war viel unterwegs, mindestens ein Dutzend Mal ist er schon uneingeladen bei mir aufgetaucht. Aber seine Mutter, die ich gern willkommen geheißen hätte, war zeit ihres Lebens nicht aus Neapel herausgekommen. Ich antwortete:
    »Nein, zufällig nicht.«
    »Bist du sicher?«
    »Rino, also bitte: Ich habe gesagt, sie ist nicht hier.«
    »Und wo ist sie dann?«
    Er brach in Tränen aus, und ich ließ ihm seinen Auftritt, verzweifelte Schluchzer, die unecht begannen und echt weitergingen. Als er fertig war, sagte ich:
    »Benimm dich bitte endlich mal, wie sie es gern hätte: Lass sie in Ruhe.«
    »Was redest du denn da?«
    »Ich meine es ernst. Es hat keinen Zweck. Lerne, auf eigenen Füßen zu stehen, und lass auch mich in Ruhe.«
    Ich legte auf.

    2
    Rinos Mutter heißt Raffaella Cerullo, wurde aber von allen schon immer Lina gerufen. Von mir nicht, ich habe sie nie so genannt. Für mich ist sie seit mehr als sechzig Jahren Lila. Wenn ich plötzlich Lina oder Raffaella zu ihr sagte, würde sie denken, mit unserer Freundschaft wäre es vorbei.
    Seit mindestens drei Jahrzehnten erzählt sie mir, dass sie spurlos verschwinden möchte, und nur ich weiß, was sie damit meint. Sie hat nie eine Flucht im Sinn gehabt, einen Identitätswechsel, den Traum, anderswo ein neues Leben zu beginnen. Sie hat auch nie an Selbstmord gedacht, ist ihr doch die Vorstellung zuwider, Rino könnte mit ihrem toten Körper zu tun haben und müsste sich um ihn kümmern. Nein, ihr schwebte etwas anderes vor: Sie wollte sich in Luft auflösen, wollte, dass sich jede ihrer Zellen verflüchtigte, nichts von ihr sollte mehr zu finden sein. Und da ich sie gut kenne oder zumindest glaube, sie zu kennen, bin ich fest davon überzeugt, dass sie einen Weg gefunden hat, nicht einmal ein Haar auf dieser Welt zurückzulassen, nirgendwo.

    3
    Die Tage vergingen. Ich sah meine E-Mails durch, auch meine Papierpost, aber ohne viel Hoffnung. Ich hatte ihr oft geschrieben, sie hatte mir fast nie geantwortet. So ist es immer gewesen. Sie zog das Telefon vor oder die langen nächtlichen Gespräche, wenn ich in Neapel war.
    Ich öffnete meine Schubladen und die Blechschachteln, in denen ich alles Mögliche aufbewahre. Nur Weniges. Vieles hatte ich weggeworfen, vornehmlich Dinge, die mit ihr zu tun hatten, sie weiß das. Ich stellte fest, dass ich rein gar nichts von ihr habe, nicht ein Bild, nicht einen Zettel, nicht das kleinste Geschenk. Ich wunderte mich über mich selbst. War es möglich, dass sie mir in all den Jahren nichts von sich gegeben hatte oder, schlimmer noch, dass ich nicht das Geringste von ihr hatte aufbewahren wollen? Möglich.
    Diesmal rief ich Rino an, allerdings widerstrebend. Er antwortete weder auf dem Festnetz noch auf dem Handy. Erst am Abend rief er zurück, er hatte die Ruhe weg. Er schlug den Ton an, mit dem er gern Schuldgefühle auslöst.
    »Du hast angerufen, wie ich sehe. Hast du Neuigkeiten?«
    »Nein. Du?«
    »Nein.«
    Er redete wirres Zeug. Wollte sich ans Fernsehen wenden, an eine »Bitte melde dich«-Sendung, einen Aufruf starten, seine Mutter für alles um Verzeihung bitten, sie anflehen, nach Hause zu kommen.
    Ich hörte ihm geduldig zu, dann fragte ich:
    »Hast du mal einen Blick in ihren Schrank geworfen?«
    »Wozu denn?«
    Das Naheliegendste war ihm natürlich nicht eingefallen.
    »Sieh nach.«
    Er ging zum Schrank und entdeckte, dass nichts darin war, kein einziges Kleid seiner Mutter, weder für den Sommer noch für den Winter, nichts als alte Kleiderbügel. Ich schickte ihn auf eine Suchaktion durch die Wohnung. Ihre Schuhe, weg. Die wenigen Bücher, weg. Sämtliche Fotos, weg. Die Filme, weg. Ihr Rechner, weg, und auch die alten Disketten, die man früher benutzte, einfach alles; alles, was mit ihrer Tüftelei eines Computerfans zu tun hatte, der schon Ende der sechziger Jahre, noch in der Lochstreifen-Ära, mit Rechenmaschinen herumexperimentiert hatte. Rino staunte. Ich sagte:
    »Lass dir so viel Zeit, wie du willst, doch dann ruf mich an und sag mir, ob du auch nur eine Stecknadel gefunden hast, die ihr gehört.«
    Er meldete sich am nächsten Tag, in höchster Aufregung.
    »Da ist nichts!«
    »Gar nichts?«
    »Nein! Sie hat sich aus allen Fotos herausgeschnitten, auf denen wir gemeinsam waren, auch aus denen meiner Kindheit.«
    »Hast du auch wirklich gründlich nachgesehen?«
    »Überall.«
    »Auch im Keller?«
    »Ich sag’ doch, überall. Sogar der Karton mit den alten Papieren ist verschwunden, mit, was weiß ich,Geburtsurkunden, Telefonverträgen, Quittungen. Was hat das zu bedeuten? Waren das Einbrecher? Und was haben die gesucht? Was wollen die von mir und meiner Mutter?«
    Ich beruhigte ihn, riet ihm, sich nicht aufzuregen. Es sei unwahrscheinlich, dass jemand ausgerechnet von ihm etwas wolle.
    »Kann ich eine Weile bei dir wohnen?«
    »Ausgeschlossen.«
    »Bitte, ich kann nicht schlafen.«
    »Du musst allein klarkommen, Rino, ich kann da auch nichts machen.«
    Ich legte auf, und als er wieder anrief, reagierte ich nicht. Ich setzte mich an meinen Schreibtisch. Lila will wie immer zu weit gehen, dachte ich.
    Sie übertrieb die Sache mit den Spuren maßlos. Sie wollte nicht nur verschwinden, jetzt, mit sechsundsechzig Jahren, sondern auch das ganze Leben auslöschen, das hinter ihr lag. Ich war unglaublich wütend. Mal sehen,wer diesmal das letzte Wort behält, sagte ich mir. Ich schaltete den Computer ein und begann unsere Geschichte aufzuschreiben, in allen Einzelheiten, mit allem, was mir in Erinnerung geblieben ist.

    Sie sind im #FerranteFever und wollen noch weiterlesen? Hier geht es zur exklusiven PDF-Leseprobe »
    Oder lieber ins Buch hineinhören (der Hörverlag) ?

    Interview mit Illustrator Emiliano Ponzi

    Im Interview spricht Emilio Gatti, der die Cover der deutschsprachigen Ausgabe der Neapolitanischen Saga gestaltet hat, über seine Arbeit als Illustrator, Ferrantes Romane und die Cover der verschiedenen Ausgaben.

    Weiterlesen

    Alle News

    »Hier wird europäische Geschichte zum ersten Mal im großen Stil als weibliche Nahgeschichte erzählt. Ein epochales literaturgeschichtliches Ereignis …«

    »Ferrante wirkt wie eine Droge.«

    »Ich empfinde gegenüber Elena Ferrante tiefste Dankbarkeit.«

    »Ferrante beherrscht eine elegante, schwerelose Sprache, dramaturgisch hat sie ihren Stoff jederzeit im Griff. Das ist … bisweilen grandios – genau wie die Übersetzung durch Karin Krieger.«

    »In welcher Sprache man den Zyklus auch liest, bestechend an Ferrante ist die Dramaturgie ihres weit ausschweifenden Erzählens, ihr rasanter Rhythmus, das Personal mit seinen ambivalenten Heldinnen und den scharf gezeichneten Nebenfiguren, das sie über 1700 Seiten durch die italienische Zeitgeschichte dirigiert.«

    »Das beste Porträt einer Frauenfreundschaft in der gesamten
    modernen Literatur.«

    »Mit fassungslos machender Kraft zeigt Elena Ferrante, was es heißt, ein Mädchen, eine Frau und eine Freundin zu sein.«

    »Ein großartiger Bildungsroman im Spiegel einer prekären Mädchenfreundschaft und zugleich ein Gesellschaftsporträt des armen Neapel in den 50er und 60er Jahren.«

    »Man verschlingt dieses Buch wie heutzutage sonst eher die guten, großen Fernsehserien. Elena Ferrantes Bücher habe so eine epochale Wucht, dass Rezensenten nicht nur Vergleiche mit Proust oder Dickens gezogen haben, sondern auch mit The Wire oder Mad Men

    »Ferrante bringt brillant die rätselhafte Schönheit und Brutalität weiblicher Erfahrung zur Darstellung.«

    »Elena Ferrante ist für Neapel, was Charles Dickens für London gewesen ist.«

    »Wer #FerranteFever googelt, findet eine florierende Subkultur leidenschaftlicher Leser, eine transnationale Gemeinschaft, die viel Zeit und Mühe darauf verwendet, fiktive Ereignisse aus dem Neapel der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu diskutieren.«

    »Ferrante ist die wunderbarste Autorin, die man sich wünschen kann, ihre Bücher sind Träume, die in Erfüllung gegangen sind.«

    »Ferrante ist der Hammer!«

    »Brillant. Ein grandioses Zeitpanorama.«

    »Wenn Sie mich fragen, wen ich momentan am meisten bewundere – die Antwort müsste lauten: Elena Ferrante.«

    »Die Figuren Ferrantes sind wahre Meisterwerke.«

    »Alle Welt liest Elena Ferrante!«

    »Wenn ich ein Buch besonders stark finde, verschenke ich es so oft es geht. Momentan ist das Meine geniale Freundin

    »In diesen Romanen ist eine drastische Ehrlichkeit am Werk, die zugleich erschüttert und tröstet.«

    »Ein wunderbares, unglaublich spannendes Buch! Ich finde faszinierend, wie offen die Erzählerin über ihr Konkurrenzverhältnis zu ihrer besten Freundin spricht. Und dabei ist alles so wahr, weil es im wirklichen Leben genauso ist. Und man taucht ganz realistisch in dieses Italien ein, in diese Vorstadt, mit all ihrer Brutalität und Armut«

    »Die Autorin beschreibt lebensnah, in einer bewundernswerten psychologischen Tiefe aus der Perspektive einer Mädchen- und Frauenfreundschaft.«

    »Der erste wahre Klassiker des 21. Jahrhunderts.«

    »Die Neapolitanische Saga ist ein absolutes Meisterwerk. Ich habe diese Romane mit völliger Hingabe gelesen, ich war wie verzaubert, und es gab nichts anderes, was ich machen wollte, außer dem Leben der beiden Frauen bis zum Ende zu folgen.«

    »Ferrante beschreibt das Drama vieler Frauen heute, die dauernd alles sein müssen für so viele und am Ende gar nicht mehr wissen, wer sie selber sind. […] Ein Jahrhundertroman […], geschrieben mit der der Wucht eines klassischen Epos oder der großen amerikanischen Serien wie Breaking Bad, Mad Men oder The Wire

    »Elena Ferrante ist die wunderbarste Autorin, die ich mir vorstellen kann, ihre Bücher sind Träume, die in Erfüllung gegangen sind. Alpträume, auch. … Und ich glaube zwar nicht an den Nobelpreis, aber daran, dass Ferrante ihn in diesem Jahrzehnt bekommen wird.«

    »Wenn ich Ferrante lese, denke ich, dass ich nie wieder damit aufhören will. Alles, was mich von diesen Büchern fernhält – meine Arbeit, meine Freunde –, verärgert mich. Ich gerate in Trauer, wenn ich von ihnen getrennt bin. Und ich werde von einer animalischen Gier angetrieben, einfach immer weiterzulesen.«

    »Ein Roman allererster Güte!«

    »Ferrante schreibt intelligente Bücher, die sich verschlingen lassen … Sie ist eine versierte Schriftstellerin, die bildreich, packend und atmosphärisch dicht erzählt.«

    »Meine geniale Freundin strömt aus der Seele wie die Lava nach einem Ausbruch des Vesuvs.«

    »Ferrante wird Sie umhauen!«

    »Ferrante hat ein inniges Epos über zwei Kindheitsfreundinnen geschrieben und zugleich eine brillante politische, kulturelle und feministische Geschichte Italiens.«

    »Es herrscht das #FerranteFever!«

    »Eines der großartigsten Leseerlebnisse meines Lebens.«

    »… ein großes neapolitanisches Fresco.«

    »Stellen Sie sich vor, Jane Austen wäre ausgerastet, und Sie haben eine Ahnung von der Sprengkraft dieser Romane.«

    »Die wahrhaftigste Beschwörung einer vertrackten lebenslangen Frauenfreundschaft, die ich je gelesen habe.«

    »Die eindringliche, fast forensische Untersuchung der Freundschaft zwischen zwei Frauen ist so atemberaubend detailgetreu, dass die Bücher wie Filme wirken.«

    »Meine geniale Freundin ist ein sehr gutes Buch.«

    »Das beste Buch des vergangenen Jahres – oder überhaupt irgendeines Jahres.«

    »Diese Romane über weibliche Identität sind mit einer Wucht und einem Scharfsinn geschrieben, die seit Doris Lessing niemand mehr erreicht hat.«

    »Unglaublich faszinierend! Als ich anfing zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören.«

    »Elena Ferrante ist die italienische Alice Munro.«

    »Das beste Porträt einer Frauenfreundschaft, das einem in der Literatur jemals begegnet ist.«

    »Ein unglaublich süffig erzähltes Buch mit starkem Sog, ähnlich wie der Knausgard-Effekt.«

    »Ferrante ist schlicht und einfach genial – sie nicht gelesen zu haben, ist wie 1856 Flaubert nicht gelesen zu haben.«

    »Der große italienische Roman unserer Generation, unseres Landes und unserer Epoche.«

    »Meine geniale Freundin und seine drei Nachfolger oszillieren zwischen ernster und Unterhaltungsliteratur, wie es große Erfolgsromane tun. Zwischen Seifenopern-Sog und brillanter Einsicht in die Grundwahrheiten des Lebens.«

    »Wenn ich die Weltherrschaft hätte, müsste jeder dieses Buch lesen – ich hatte ja überhaupt keine Ahnung, dass Bücher so etwas mit einem machen können!«

    »Das erste italienische Werk seit langer, langer Zeit, das einen Nobelpreis verdient.«

    »Ferrante zu lesen ist ein einziges Glück.«

    »Die beste wütende Schriftstellerin aller Zeiten.«

    »In ihrer Ambition und epischen Kraft sind Ferrantes Romane mit Tolstoi zu vergleichen – sie sind ein Triumph der modernen Literatur.«

    »Ich fand ja immer, Philipp Roth sei der größte lebende Schriftsteller. Jetzt ist er nur noch zweiter.«

    »Mit völliger Sicherheit das größte Werk der europäischen Literatur der letzten Jahrzehnte.«

    »Elena Ferrante ist für Neapel was Charles Dickens für London gewesen ist.«

    »Jeder sollte alles lesen, wo Elena Ferrante draufsteht.«

    »Elena Ferrante ist die maßgebliche zeitgenössische Autorin Italiens –
    und der ganzen Welt.«

    »Ferrantes Werk stellt alles andere, was gerade geschrieben wird, in den Schatten.«

    »Ferrante ist die Großmeisterin des Unsagbaren.«

    »Ferrantes Schreiben kennt keine Grenzen, sie ist in der Lage, jeden Gedanken bis zu seiner drastischsten Schlussfolgerung zu bringen oder bis an seinen fundamentalen Ursprung zurückzuführen.«

    »Meine geniale Freundin hat auf mich eine unheimlich starke Sogwirkung entwickelt und als ich die letzte Seite zugeklappt hatte, hätte ich am liebsten sofort weitergelesen. Das ist wohl das schon weithin bekannte #FerranteFever!«

    »In vielen Details und hundert Geschichten schildert Ferrante das Umfeld der kleinen Leute in den Armenvierteln Neapels … Das ist so kunstvoll gestaltet und in einfache Sprache gefasst, dass man die Beharrungskräfte und zugleich die schleichenden Veränderungen eher erfühlt als vorgeführt bekommt.«

    »… ein solches Glück wie mit diesem Roman kenne ich eigentlich nur aus Phasen akuter Verliebtheit. … Elena Ferrante – die müssen Sie wirklich unbedingt lesen!«

    »Die größte literarische Leistung der vergangenen siebzig Jahre.«

    »Es ist unmöglich, ein scharfsinnigeres Porträt einer Frauenfreundschaft zu finden.«

    »Man wähnt sich stets im Kopf von Elena, was der Geschichte eine große Glaubwürdigkeit verleiht und einen Sog bewirkt. Elena Ferrante schreibt feinfühlig und doch ohne Sentimentalität …«

    »Zeit nehmen, alles zur Seite legen und einfach nur lesen: ein genialer Roman, eine geniale Saga, eine geniale Autorin.«

    »Eine Offenbarung.«

    »Man liest Ferrantes Romane nicht, man verschlingt sie, und zwar in nächtlichen Lektüreorgien.«

    »Ein Buch, das süchtig macht.«

    »Macht auf herrliche Weise süchtig, von enormer Weite und gleichzeitig intim. Eine Großtat modernen Erzählens.«

    »Um es einmal ganz schlicht zu sagen: Der Roman ist gut. Er strotzt vor Leben. Und Ferrante erweist sich als eine Erzählerin mit einem wunderbaren Gespür für die kleine Szene, in der sie Großes verpackt.«

    »Elena Ferrante ist eine der besten Autorinnen unserer Zeit. Ihre Stimme ist leidenschaftlich, ihre Vorstellungskraft gewaltig und ihr Blick gleicht dem eines Basilisken … In ihren kühnen, farbenprächtigen und überwältigenden Romanen legt sie die tiefgreifenden Verbindungen zwischen der politischen und der privaten Sphäre frei. Diese Romane sind eine völlig neuartige Darstellung unseres Lebens heute, eine, die wir unbedingt brauchen und die hier genial vorgetragen wird.«

    »… ein wunderbarer Roman über eine Frauenfreundschaft.«

    Javascript ist deaktiviert.

    Bitte aktivieren Sie Javascript, damit Sie das #FerranteFever erleben können.

    Auf http://enable-javascript.com/de/ erfahren Sie, wie Sie in Ihrem Browser Javascript aktivieren.

    3D-Cover_bunt

    i

    Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.
    Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.

    Ihre Wege trennen sich, die eine geht fort und studiert und wird Schriftstellerin, die andere wird Neapel nie verlassen, und trotzdem bleiben Elena und Lila sich nahe, sie begleiten einander durch erste Liebesaffären, Ehen, die Erfahrung von Mutterschaft, durch Jahre der Arbeit und Episoden politischer Bewusstwerdung, zwei eigensinnige, unnachgiebige Frauen, die sich nicht zuletzt gegen die Zumutungen einer brutalen, von Männern beherrschten Welt behaupten müssen.
    Sie bleiben einander nahe, aber es ist stets eine zwiespältige Nähe: aus Befremden und Zuneigung, aus Rivalität und Innigkeit, aus Missgunst und etwas, das größer und stiller ist als Lieben. Liegt hier das Geheimnis von Lilas Verschwinden?

    Elena Ferrante hat ein literarisches Meisterwerk von unermesslicher Strahlkraft geschrieben, ein von hinreißenden Figuren bevölkertes Sittengemälde und ein zupackend aufrichtiges Epos – über die rettende und zerstörerische, die weltverändernde Kraft einer Freundschaft, die ein ganzes langes Leben währt.

    Meine geniale Freundin

    Band 1 der Neapolitanischen Saga

    Erscheinungstermin: 29.08.2016

    Preis: 22,00 €

    Cover_Band2

    i

    Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.
    Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Nur: Können sie einander wirklich vertrauen?
    Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!

    Die Geschichte eines neuen Namens

    Band 2 der Neapolitanischen Saga

    Erscheinungstermin: 10.01.2017

    Preis: 25,00 €

    Cover_Band3

    i

    Es sind die turbulenten siebziger Jahre und die beiden inzwischen erwachsene Frauen. Lila ist Mutter geworden und hat sich befreit und alles hingeworfen – den Wohlstand, ihre Ehe, ihren neuen Namen – und arbeitet unter entwürdigenden Bedingungen in einer Fabrik. Elena hat ihr altes neapolitanisches Viertel hinter sich gelassen, das Studium beendet und ihren ersten Roman veröffentlicht. Als sie in eine angesehene norditalienische Familie einheiratet und ihrerseits ein Kind bekommt, hält sie ihren gesellschaftlichen Aufstieg für vollendet. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sie ständig an Grenzen gerät.
    Ganze Welten trennen die Freundinnen, doch gerade in diesen schwierigen Jahren sind sie füreinander da, die Nähe, die sie verbindet, scheint unverbrüchlich. Würde da nur nicht die langjährige Konkurrenz um einen bestimmten Mann immer deutlicher zutage treten.

    Die Geschichte der getrennten Wege

    Band 3 der Neapolitanischen Saga

    Erscheinungstermin: 08.05.2017

    Preis: 24,00 €

    button_share button_buchtrailer_klein_weiss button_gewinnen_klein_weiss button_facebook_weiss button_kaufen_1_weiss button_newsletter_1_weiss button_pdfdownload_nur_schrift_weiss button_suhrkampverlag_weiss button_buchtrailer_klein button_burger_1 button_burger_2 button_facebook button_home button_kaufen_1 button_kaufen_2 button_link button_newsletter_1 button_newsletter_2 button_pdfdownload_nur_schrift_weiss2 button_pdfdownload button_pfeilnachlinks button_pfeilnachoben button_pfeilnachrechts button_pfeilnachunten button_suhrkampverlag logo_sv

    Wir verwenden Cookies, Analytics & Remarketing: Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie den Datenschutzhinweisen zu.